
Im Schuljahr 2025/2026 konnten die Schülerinnen und Schüler der Paul-Hindemith-Schule im Rahmen des Musikprojekts “Kinderstimmen stärken” vielfältige musikalische Erfahrungen sammeln. Das Projekt bot den Kindern Raum zum Singen, Musizieren, Ausprobieren und Mitgestalten und stärkte dabei ihre Ausdrucksfähigkeit, ihr Selbstvertrauen und das gemeinschaftliche Miteinander.
Für die kommenden zwei Wochen ist es in der Paul-Hindemith-Grundschule nachmittags immer ganz ruhig. Die SKB macht tolle Ausflüge mit den Kindern und im Schulhaus steht alles im Zeichen der Lernentwicklungsgespräche.
Die Stimmung ist ganz feierlich - wer am Nachmittag an die Schule kommt, hat sein individuelles Lernentwicklungsgespräch. Dies ist ein ganz besonderer Termin für die Schüler und Schülerinnen, die Eltern und auch die Lehrpersonen.
Vier Mal im Jahr treffen sich die demokratisch gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Schülerschaft im Schulparlament. Gemeinsam mit Frau Kieber und der Schulsozialarbeit besprechen sie, wie das Schulleben weiter gestaltet werden kann. Dabei werden Ideen eingebracht, Probleme diskutiert und Lösungen gefunden. Wir finden, das ist eine ganz tolle Sache, um von Anfang an Demokratie zu leben und erleben! Vielen Dank an die Schulparlamentarier und Schulparlamentarierinnen aus den Klassenstufen 2 bis 4, dass sie die Interessen der Schüler und Schülerinnen im Schulparlament vertreten.
Der Blick auf das Kind ist uns wichtig. Damit Unterricht Lernen ermöglicht, muss er Angebote machen, die die Lernenden auch nutzen können. Geht man von der Verschiedenheit der Lernenden aus, so bedeutet das, dass nicht alle Kinder sie in gleicher Weise und in gleichem Umfang werden nutzen können.
Es kann deshalb nicht das Ziel sein, dass alle in derselben Zeit und mit denselben Werkzeugen dasselbe lernen und dasselbe Ergebnis leisten. Vielmehr geht es darum, dass jedes Kind eine ihm gemäße Herausforderung erfährt, die es braucht, um zu einem Lernerfolg zu kommen. Der Weg dazu liegt in der Individualisierung des Unterrichts, welche jedoch unbedingt um solche Formen des Unterrichts ergänzt werden sollte, in denen zusammen gelernt und dabei die Verschiedenheit bewusst produktiv genutzt wird.
Für ein harmonisches Miteinander an der Schule ist besonders die Vermittlung von sozialen Kompetenzen wichtig. Sowohl innerhalb des Unterrichts als auch im Rahmen von Sozialtrainings oder Klassenprojekten in Kooperation mit der Schulsozialarbeit erfahren die Schüler*innen soziales Lernen.
Die Grundschule hat die Aufgabe, Kinder mit unterschiedlichen Begabungen, Neigungen und Fähigkeiten, mit unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft individuell im gemeinsamen Leben und Lernen in der Schule zu fördern.
Partizipation ist ein facettenreicher Begriff. Er beinhaltet Mitwirkung, Mitbestimmung und Teilhabe an Entscheidungen, die einen selbst und andere betreffen.
Um dem veränderten Lernen gerecht werden zu können, ist auch die Erweiterung des traditionellen pädagogischen Leistungsbegriffs unabdingbar.
An der Paul-Hindemith Schule gibt es eine Vorbereitungsklasse (VKL).
Der Unterricht richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die über keine ausreichenden Deutschkenntnisse verfügen und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) lernen.
Seit zwölf Jahren leben wir an der Paul-Hindemith Schule in zwei Klasse Inklusion. Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf lernen in der gemeinsamen Verantwortung von Grundschul- und Sonderschullehrer*innen miteinander.