Elternworkshop

8 Uhr morgens wecken?

workshop_Relativ früh für einen Samstagmorgen heißt es heute „Raus aus den Federn“, denn heute ist Work-Shop in der Paul-Hindemith Schule für die Eltern der Drittklässler. Die Hälfte des Einführungsvortrages von Frau Kieber habe ich aus familien-internen Gründen leider verpasst, der Rest muss reichen.

Kurz darauf teilen wir Eltern uns nach kurzer Einweisung auf drei Themenbereiche auf. Rein zufällig ist die Aufteilung auf die 3 Gebiete „Europa“, „Bäume“ und „Unser Sonnensystem“ perfekt, so dass wir in die zugeteilten Räume gehen können.

Dort arbeitet jede Gruppe für sich am jeweiligen Thema, wir an „Europa“. Die vorbereiteten Unterlagen sind eine optimale Anleitung für unser Vorgehen.

Manche von uns lernen neue Begriffe wie „Wächter“, „Brainstorming“ und Mind Map kennen, die für andere wiederum vertraut sind.

workshop_2Arbeit und Aufgabe jedes Gruppenmitgliedes werden nun eingeteilt, nach einem Brainstorming steht schnell die Mind Map und es geht los: Informationen sammeln in Büchern (Stadtbibliothek), vorhandene Büchern und Lexika der Lehrer und Lehrerinnen sowie in verschiedenen Programmen am PC und auch im Internet. Dabei fällt die etwas langsame und teils instabile Technik uns im vorgegebenen Zeitrahmen etwas in den Rücken.

Dann wird die Präsentation erstellt und das Vorgehen abgesprochen. Darüber vergessen wir sogar die eingeplante Kaffeepause. Die anschließend in gemeinsamer Runde vorgetragenen Präsentationen sind sehr unterschiedlich, aber alle ausnahmslos gut und informativ. Interessant ist auch das jeweilige Feedback der Zuhörer an die Projektgruppen.

Ein interessanter Einblick wurde uns so in einen Teilbereich des Unterrichts unserer Kinder gewährt.

Mein Fazit:

In der Paul- Hindemith Schule lernen die Kinder etwas für das Leben, nicht nur für die Schule: Planen und Durchführen einer Präsentation, aber auch echte Arbeit in einer Gruppe, das Üben von konstruktivem Feedback geben und die „Kunst“, dies auch anzunehmen.

Mit guter Laune verabschiedeten sich Lehrer und Eltern ins nun beginnende Wochenende.

S. Oberle