Besucher / Hospitation

Unter dem Leitgedanken „Lernen in jahrgangskombinierten Klassen und alternative Leistungsrückmeldungen“ bieten wir im Rahmen des Fortbildungsprogramms des Staatlichen Schulamts Freiburg Unterrichtshospitationen zum individualisierten und kompetenzorientierten Lernen mit anschließendem Gespräch an.

Unterrichtshospitation vormittags als Terminfortbildung mit kurzer Einführung und anschließender ausführlicher Reflexion für bis zu fünf Lehrkräfte. Anmeldung ausschließlich über LFB-Online. Meldeschluss ist vier Wochen vor dem Hospitationstermin.
Termine der Unterrichtshospitationen immer donnerstags von 8.00 Uhr bis 9.30 Uhr.
Mit anschließender Reflexionsrunde von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr.

Hospitationstermine können Sie aus dem Flyer entnehmen:

Hospitationsflyer

Beispiel:

Besucher und Hospitationen

Es gibt noch einen wichtigen Punkt, was „unsere“ Schule ausmacht. Erwähnt werden müssen unbedingt noch die Hospitationen, weil es die Einstellung des gesamten Kollegiums widerspiegelt: Jeder Donnerstag ist bei uns Hospitationstag. Dann haben LehrerInnen und ErzieherInnen die Möglichkeit in allen unseren Klassen zu hospitieren. Die Klassentüren stehen offen, so dass die Besucher bei einem Gang durch unser Schulhaus Einblicke in unsere Unterrichtsarbeit erhalten. Anschließende pädagogische Gespräche, Konferenzen oder Pädagogische Tage ergänzen dieses Angebot.
Folgende Bilder zeigen ein Kollegium aus Altach in Österreich.
Sie verbrachten einen ganzen Tag in der Paul-Hindemith-Schule.

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Durch die hospitierenden Lehrkräfte aus Österreich stieg der Erwachsenenanteil in den Klassen ganz gewaltig. Foto: Harald Albiker
MOOSWALD (ha). Der Internetauftritt der Mooswälder Paul-Hindemith-Grundschule (270 Schüler) hat das Kollegium der österreichischen Grundschule Altach (350 Schüler) offenbar so beeindruckt, dass die Lehrerinnen und Lehrer sich vor Ort ein Bild davon machen wollten, wie das pädagogische Konzept umgesetzt wird. Und so kam nun eine ganz Busladung Lehrpersonal aus dem Ort zwischen Bregenz und Feldkirch nach Freiburg, um einen Tag lang in der Schule nahe des Seeparks zu hospitieren. Begrüßt wurden sie von Rektorin Gabi Petzold, ihrer Stellvertreterin Sandra Kieber und Schulrätin Susanne Mühlhäuser-Link. Als Orientierungshelfer in der Schule standen Kinder der „Mäuschen“-Familienklasse bereit, die die Klassenstufen 1 bis 4 umfasst. Die rund 30 Gäste hospitierten jeweils in Fünfergruppen in den Klassen und trafen sich dann zu einer Aussprache. Nach dem Mittagessen folgte ein Vortrag von Rolf Wiedenbauer, Leiter des Bildungsbüros Freiburg, und die Vorstellung des pädagogischen Schulkonzepts durch Rektorin Petzold. In der Hospitationsphase standen alle Klassentüren offen, so dass die Gäste wechseln konnten zwischen den Klassen, in denen jeweils Kinder der ersten und zweiten Klasse sowie der dritten und vierten Klasse gemeinsam unterrichtet werden, und den beiden Familienklassen, in denen alle Grundschulklassenstufen zusammengefasst sind. Reine Jahrgangsklassen gibt es in der Paul-Hindemith-Schule gar nicht mehr. Die Gastlehrer zeigten sich sehr überrascht vom selbstständigen Arbeiten der Kinder und ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit. Ebenso beeindruckten sie die festen Einrichtungen wie Klassen- und Schülerrat, Flur- und Schülerparlament. In der Vorarlberger Schule, so hörte man, herrsche noch weitgehend der Frontalunterricht vor. Recht deutlich wurde auch bei den nachfolgenden Berichten und Vorträgen, dass dieser an neuen pädagogischen Erfahrungen reiche Tag einen nachhaltigen Eindruck bei den Gästen aus Österreich hinterlassen hat und Anstoß für die Weiterentwicklung der eigenen Schule sein soll.

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