Zusammenspiel

zusammenspiel

Grundkonsens an Verhaltensweisen

  • Ruhemuscheln
  • Stopp-Regeln
  • Fußballregeln
  • Pausenaufsicht
  • Hecken schützen
  • Begrüßungsritual

Verlässlichkeit

  • Unterrichtszeiten
  • Kinderbetreuung (KiB)
  • Hausaufgabenbetreuung (SAK)
  • gleitender Anfang

Bereitschaft sein Bestes zu geben

 

 

Um gemeinsam in einem Orchester spielen zu können, muss es für alle auch verlässliche Regeln und Rechte geben:

Ich habe ein Recht zu lernen.

Ich habe ein Recht auf Ruhe.

Ich habe ein Recht darauf, dass andere freundlich und respektvoll mit mir umgehen.

Meine Rechte sind auch die Rechte anderer.

Jeder Schüler hat das Recht STOPP zu sagen, wenn er sich belästigt, bedrängt oder angegriffen fühlt. Die Stopp-Regel muss eingehalten werden. Wenn ein Schüler oder Schülerin gegen diese Regel verstößt, entscheidet die Klasse darüber, was er / sie tun muss.

Auch in der Schule gibt es einen Grundkonsens an Verhaltensweisen:

Wir begrüßen uns alle und sprechen freundlich miteinander.

Wir helfen uns gegenseitig und nehmen Rücksicht auf Schwächere.

Wir lachen niemanden aus.

Während der Unterrichtszeit ist unser ganzes Schulhaus ein Lernraum. SchülerInnen können auf den Fluren arbeiten. Wie im Klassenzimmer verhalten sich die SchülerInnen ruhig und arbeiten auch in diesem Lernraum leise. Als Zeichen der Ruhe nehmen sie eine Ruhemuschel mit. Sie bedeutet, dass die SchülerInnen in Ruhe arbeiten möchten, aber auch darauf achten niemanden zu stören.

Die Pausenaufsicht im Haus übernehmen bei uns immer die Großen, die Viertklässler. Sie sorgen dafür, dass das Schulgebäude während der Pausen von allen SchülerInnen verlassen wird und halten den Fußball für unsere Fußballer bereit. Wer an welchem Tag Fußball spielen darf, wird von den SchülerInnen in einer Sitzung des Schülerrats (der sich aus den Klassensprechern aller Klassen zusammensetzt) festgelegt. Am Montag und Freitag zeigen die Dritt- und Viertklässler ihr Können. Mittwochs haben die Mädchen das Vorrecht. Am Dienstag und Donnerstag spielen die Erst- und Zweitklässler Fußball. Beim Spielen gibt es keinen erwachsenen Schiedsrichter. Die Mannschaften bestimmen ihre Regeln selbst und entscheiden zusammen, wenn ein Regelverstoß vorliegt.

Eine weitere wichtige Regel in unserem Zusammenlaben ist der gleitende Unterrichtsbeginn. Ab 7.45 Uhr sind die Klassentüren geöffnet und die Lehrkräfte in der Schule anwesend. Bis zum offiziellen Beginn um 8.00 Uhr ist Zeit für freie – auch klassen-übergreifende – Aktivitäten. Viele Kinder spielen in dieser Zeit einfach oder sie erledigen ihre Ordnungsdienste und Chefaufgaben. Manche beginnen gleich mit der Arbeit an ihren Plänen oder besprechen etwas mit der Lehrerin. So starten alle entspannt in den Schultag. Der Unterrichtsvormittag ist in drei jeweils 90-minütige Blöcke eingeteilt. Zeitlichen Druck durch die Klingel gibt es nicht mehr. Diese ertönt nur noch am Ende der beiden Bewegungs-pausen.

Zusammenspiel bedeutet aber auch, die Hilfe von Partnern anzunehmen. Zu diesen von uns sehr geschätzten Partnern gehören:

Unser Förderverein „Freunde der Paul-Hindemith-Schule“ wurde im Jahr 2000 gegründet mit dem Ziel, die Interessen von Eltern und Kindern in schulischen Belangen zu unterstützen. Seit 2003 ist er privater Träger der KiB (siehe unten). Der Förderverein unterstützt die Schule durch die Anschaffung zusätzlicher Sachmittel für Unterrichtszwecke, insbesondere wo öffentliche Mittel fehlen oder nicht genehmigt werden. Er war federführend beteiligt an der Schulhofumgestaltung. Er finanziert auch die eingangs schon erwähnte Blockhütte.

 

Unsere Partner im musisch-künstlerischen Bereich:

Streichergruppe

Kinder, die in die 3. Klasse kommen, haben die Möglichkeit, an der Streicherklasse teilzunehmen. Innerhalb von zwei Jahren lernen sie Geige, Bratsche oder Cello. Das Lehrerteam besteht aus zwei erfahrenen Musikpädagoginnen, die beide eine spezielle Zusatzausbildung im Streicherklassenunterricht absolviert haben. Sie unterrichten zwei Mal pro Woche jeweils eine Stunde. Der Unterricht findet für das gesamte Ensemble statt. Durch regelmäßiges Zusammenspiel entwickeln die Kinder sowohl musikalische als auch soziale Fähigkeiten. Rhythmusspiele, Singen, Noten lesen und schreiben gehören ebenso zum Unterricht wie das Erlernen des Instrumentes.

Flötengruppen 

Die Kinder der Jahrgangsstufen 2, 3 und 4 lernen das Flöten mit Hilfe von vielen (hauptsächlich bekannten) Liedern. Damit kommen sie auch spielerisch zum Notenlesen und -schreiben, schulen Gehör und Feinmotorik und lernen außerdem das Klavier näher kennen. Durch die kleine Gruppengröße (5er- und 6er-Gruppen) kann individuell auf das Lerntempo der einzelnen Kinder eingegangen werden. Einmal im Jahr gibt es eine Aufführung, in der sie ihr Können zeigen.

Theater spielen

Ziel des Theaterspielens ist es, die Schüler zu mehr Selbstvertrauen, Spontanität und Zusammenarbeit zu ermutigen. Alles, was geschieht, ist nicht einstudiert, sondern geschieht spontan. Man hat die Gelegenheit eigene Grenzen zu überschreiten und völlig neue Rollen auszuprobieren. Verhaltensweisen und Gefühle wie Wut,  für die man sonst vielleicht getadelt würde, haben hier ihren Raum. Die Kinder  schlüpfen in verschiedene Rollen, verwandeln sich in lebende Dias, spielen Märchen frei nach, bewegen sich flink wie ein Tiger oder  leicht wie ein Bussard, nehmen an Hochgeschwindigkeitsspielen teil oder spielen vor einem kleinen Publikum etwas vor.